Berlin,
30.6.2010: Demonstration
vor dem Deutschen Institut für Regierungsgefälligkeiten,
das zur Täterschutzorganisation
geworden ist.

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Bundesarbeitsgemeinschaft
Psychiatrie-Erfahrener e.V.
Geschäftsstelle:
To the members of the
Committee on the Rights of Persons with Disabilities Office of the United Nations High Commissioner for Human Rights (OHCHR) Palais des Nations CH-1211 Geneva 10 Schweiz Dienstag,
29. Juni 2010
Leider müssen wir uns heute an Sie wenden, um Ihnen unser Entsetzen über die Entwicklung der Monitoring-Stelle für die Behindertenrechtskonvention (BRK) in Deutschland mitzuteilen. Das damit beauftragte sog. „Deutsche Institut für Menschenrechte“ hat nicht nur bei der Auftragserteilung durch das deutsche Parlament die Aussagen des OHCHR vom Oktober 2008 zum Dignity and Justice for Detainees Week vorsätzlich ignoriert und für den Verrat an der BRK das ausgeschriebene Geld angenommen (en detail in Englisch nachzulesen in „UN-Convention Fraud - A chronicle of events“: http://www.iaapa.de/zwang4/chronicle.htm. Wir nennen dieses Institut deshalb seitdem "Institut für Regierungsgefälligkeiten").
Aber
statt die Politik des Instituts Menschenrechts- bzw. BRK-konform zu
verändern, hat nun die neue Direktorin, Beate Rudolf, sogar dieses letzte
Feigenblatt beseitigt und die Deutsche Gesellschaft für
Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) als „Betroffenenorganisation“
zu den Konsultationen des Instituts mit Behindertenorganisationen eingeladen.
Als ob die Behinderer, die Organisation der Täter der illegalen Ausübung
psychiatrischer Gewalt, nun die „Behinderten“ wären! Damit
hat sich das Institut ganz offen zu einer Organisation der Mißachtung
der Rechte von Behinderten bekannt, zu einer Organisation, die die systematische
Entrechtung, Entwürdigung, Mißhandlung und Folter Behinderter im Pakt
mit den Tätern im weißen Kittel fortsetzen statt beenden will. Frau
Beate Rudolf und ihr „Deutsches Institut für Regierungsgefälligkeiten“
haben dadurch unzweifelhat bewiesen, dass sie völlig skrupellos und
offen die BRK, die Menschenrechte, die UN und die Behinderten in Deutschland
verhöhnen wollen. Die Bestimmungen der BRK dienen damit in Deutschland
nur noch verstärkter Repression und Menschenrechtsverachtung, weil die
Hoffnungen in sie ins tatsächliche Gegenteil verkehrt wurden. Wir
bitten das Komitee, sich bei seiner nächsten Sitzung vom 4. bis 8. Oktober
öffentlich von dieser Monitoring-Stelle zu distanzieren und als abschreckendes
Beispiel international bekannt zu machen, wie durch die Manipulationen
der deutschen Regierung und der Direktoren eines solchen Instituts,
die sich gehorsamst entsprechend instrumentalisieren lassen, ein zentraler
Kern der BRK (insbesondere die Artikel 4 (3) und Artikel 14(1b)) zerstört
wird. mit
freundlichen Grüßen |
Die folgende E-Mail der DGPPN (siehe Absender: "koordination@dgppn.de") wurde uns vom Werner-Fuß-Zentrum weitergeleitet. Darin behauptet die DGPPN am Tag nach unserer Demonstration, dass nicht sie selbst, sondern ihre Tarnorganisation "Aktionsbündnis Seelische Gesundheit" angeblich eingeladen worden sei - ein Protokollfehler des Instituts sei´s gewesen. Es freut uns, dass sich die DGPPN von unserer kleinen Demomonstration zu dieser dummdreisten Lüge veranlaßt sah und gleich den Beweis ihrer Verlogenheit mitgeliefert hat: Der vorgeschickte Carsten Burfeind ist ein bezahlter Funktionär der DGPPN, schreibt seine E-Mails von der Adresse der DGPPN und arbeitet in den Räumen der DGPPN in der Reinhardstr. 14. Erfreulich, dass die DGPPN anscheinend nicht mal mehr das Geld hat, ihrer Tarnorganisation eine bessere Camouflage zu bezahlen :-)
Ob deswegen die DGPPN noch mal eine Betteltour bei ihren Pharmasponsoren machen muss?
-------- Original-Nachricht --------
Betreff: AW: Institut für Regierungsgefälligkeiten ist zur Täterschutzorganisation geworden Datum: Thu, 1 Jul 2010 09:47:55 +0200 Von: Carsten Burfeind <koordination@dgppn.de> An: werner-fuss@gmx.de <werner-fuss@gmx.de> Referenzen: <4C2B6EC3.80701@gmx.de>
Sehr geehrte Damen und Herren,
erlauben Sie mir aus gegebenem Anlass (s.u.) folgende Informationen: Die Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte hat die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) nicht zu den Konsultationen des Instituts eingeladen. Diese Information beruht leider auf einem Protokollfehler der Sitzung der Verbändekonsultation der Monitoring-Stelle vom 3. März 2010.
Es ist vielmehr so, dass das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit (www.seelischegesundheit.net), dessen Koordinator ich bin, teilgenommen hatte. Die DGPPN ist einer der Initiatoren des Bündnisses und daher auch Mitglied. Die Fachgesellschaft selber wurde aber weder eingeladen, noch hat sie teilgenommen. Der Protokollfehler wurde von mir in der gestrigen Sitzung der Verbändekonsultation angesprochen und daraufhin korrigiert.
Im Aktionsbündnis engagieren sich derzeit 65 Vereine und Institutionen, darunter Selbsthilfeverbände der Betroffenen und Angehörigen von Menschen mit psychischen Erkrankungen, Ärzteverbände, wissenschaftliche Fachgesellschaften sowie medizinische Kompetenznetze und Mitglieder der BAG der Freien Wohlfahrtspflege. Das Netzwerk will Initiativen zur Förderung der seelischen Gesundheit stärken und einen gesellschaftlichen Diskurs zur Enttabuisierung psychischer Erkrankungen anstoßen. Dabei arbeitet es trialogisch und ist auch in der Steuerungsgruppe trialogisch besetzt.
Ich hoffe, dass dieser Hinweis zur Klärung beiträgt.
Mit freundlichen Grüßen
Carsten Burfeind
Koordinator
Aktionsbündnis Seelische Gesundheit
Reinhardstraße 14
10117 Berlin
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