Bundesarbeitsgemeinschaft
 Psychiatrie-
  Erfahrener e.V.

Nächste Mitgliederversammlung:
Dienstag, den 1.3.2016 um 17h

Schirmherr: Gert Postel
Schirmherr: Gert Postel
Der Titelwettbewerb für den
Weltkongress der Psychiatrie in Berlin 2017
ist beendet:
1. Preis:
 
           Psychiatry: Fake science. Real harm.
                Psychiatrie: Fiktive Wissenschaft. Tatsächlich Schaden.
                                               von Irit Shimrat 

2. Preis:
 
       World Congress of Torture in Psychiatry
                                     Folter-Weltkongress der Psychiatrie
                                               von E. Praepelin 

3. Preis:
 
           Human-Rights-Violators' Summit
                            Gipfeltreffen der Menschenrechtsverletzer
                                              von Magnus Sorel 

Wir bedanken uns bei allen, die teilgenommen haben und Nina Hagen für ihre Unterstützung!
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie-Erfahrener hat für eine Kampagne gegen den Weltkongress der Psychiatrie in Berlin 2017 einen bezeichnenden Titel gesucht. Wir halten es für eine Provokation, dass nach der Nichtabsage des Weltkongresses 1999 in Hamburg nun noch einmal zur Geschichtsrevision und Vertuschung der Verbrechen der deutschen Psychiatrie durch deren internationale Kollegen ein Weltkongress abgehalten wird. Eine Provokation umso mehr, da 1939 die Ärzte-Nazis von Berlin aus ein Massen-Mordprogramm in den Psychiatrien organisierten, das anschließend in den Vernichtungslagern im besetzen Polen multipliziert fortgesetzt wurde. 

Dass die deutsche Psychiatrie nach 1949 völlig unreflektiert an ihren verbrecherischen Folterpraktiken festgehalten hat, zeigt ihr Aufschrei als im Sommer 2012 psychiatrische Zwangsbehandlung von den beiden höchsten Gerichten endlich als noch nie mit dem Grundgesetz vereinbar erkannt wurde. 
2013 hat der Sonderberichterstatter über Folter des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte, Juan E. Méndez, gefordert, dass "alle Staaten ein absolutes Verbot aller medizinischen nicht einvernehmlichen bzw. Zwangsbehandlungen von Personen mit Behinderungen verhängen sollten, einschließlich nicht-einvernehmlicher Psychochirurgie, Elektroschocks und Verabreichung bewusstseinsverändernder Drogen, sowohl in lang- wie kurzfristiger Anwendung. Die Verpflichtung, erzwungene psychiatrische Behandlung wegen einer Behinderung zu beenden, ist sofort zu verwirklichen und auch knappe finanzielle Ressourcen können keinen Aufschub der Umsetzung rechtfertigen."*
die schlaue Patientenverfügung!